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Wenn Praxisinhaber an Kurzvideos denken, haben viele ausschließlich Social Media vor Augen. Doch das 9:16-Kurzvideoformat ist im Praxisalltag vielseitiger einsetzbar: Es entlastet die Anmeldung, verbessert das Verständnis von Diagnosen und hilft bei der Personalsuche. In diesem Artikel stellen wir die vier wichtigsten Einsatzbereiche vor.
- Warum 1 Kurzvideo auf 4 Kanälen funktioniert
- Einsatzbereich 1: Patientenaufklärung und Therapiebegleitung
- Einsatzbereich 2: Praxisentlastung und digitale Patientenführung
- Einsatzbereich 3: Gezieltes MFA- und Fachkräfte-Recruiting
- Einsatzbereich 4: Ärztliche Positionierung und Selbstzahlerleistungen
- Checkliste: So starten Sie ohne Mehraufwand
Warum 1 Kurzvideo auf 4 Kanälen funktioniert
Ein professionell produziertes, 45- bis 60-sekündiges Video ist ein digitales Praxis-Asset. Statt es nach einer einmaligen Veröffentlichung verpuffen zu lassen, spielen moderne Praxen dasselbe Video über vier Kontaktpunkte aus:
- Auf der Praxis-Website: Eingebettet auf den jeweiligen Leistungs- oder Serviceseiten Ihres Webdesigns für Ärzte.
- Im Wartezimmer: Auf dem Bildschirm über Praxis-TV in einer lautlos verständlichen Schleife mit Untertiteln.
- Nach dem Termin per QR-Code: Als direkter Link auf dem Merkblatt für zu Hause, damit Patienten die Erklärung in Ruhe noch einmal ansehen können.
- Auf Social Media: Als Instagram Reel, YouTube Short oder TikTok für überregionale Reichweite und Praxisbekanntheit.
Einsatzbereich 1: Patientenaufklärung und Therapiebegleitung
Wissenschaftliche Studien zur Arzt-Patienten-Kommunikation zeigen regelmäßig: Fast die Hälfte der mündlich vermittelten Inhalte wird vom Patienten vergessen oder falsch erinnert. Wenn der Patient die Praxis verlässt, beginnt oft die Verunsicherung – gefolgt von unkontrollierten Google-Suchen.
Die Lösung mit Kurzvideos:
Zu den 20 häufigsten Diagnosen Ihrer Praxis (z. B. Bluthochdruck, Schilddrüse, Gicht, Arthrose, Reizdarm) existiert ein 50-Sekunden-Video. Der Arzt übergibt am Ende des Gesprächs eine Karte mit QR-Code. Zu Hause sieht sich der Patient die ruhige, fundierte Erklärung noch einmal an. Das schafft Vertrauen und stärkt die Therapietreue (Compliance).
Einsatzbereich 2: Praxisentlastung und digitale Patientenführung
Mindestens 30 % aller Telefonanrufe am Praxisempfang drehen sich um organisatorische Wiederholungsfragen:
- „Wie funktioniert das mit dem E-Rezept auf der Gesundheitskarte?“
- „Wie buche ich eine Videosprechstunde?“
- „Wie kann ich Befunde online abrufen?“
Mit kurzen Prozess-Videos auf Ihrer Startseite und in Ihren Social-Media-Kanälen erklären Sie die Schritte einmal anschaulich. Patienten verstehen den Ablauf visuell sofort – das Telefon an der Anmeldung bleibt für echte Notfälle frei.
Einsatzbereich 3: Gezieltes MFA- und Fachkräfte-Recruiting
Der Fachkräftemangel trifft Arztpraxen und MVZ mit voller Wucht. Klassische Print-Stellenanzeigen oder Standard-Inserate auf Jobportalen erzielen kaum noch Bewerbungen von qualifizierten Medizinischen Fachangestellten.
Über Kurzvideos im Hochformat geben Sie authentische Einblicke:
- Moderne Arbeitsplätze und digitale Workflows (kein verstaubter Papierkrieg).
- Das Team und das Miteinander im Praxisalltag.
- Klare Arbeitszeitmodelle und Fortbildungsmöglichkeiten.
In Kombination mit unserem MFA-Recruiting für Arztpraxen erreichen diese Videos genau die Fachkräfte, die in ihrer aktuellen Praxis unzufrieden, aber nicht aktiv auf Jobsuche sind.
Einsatzbereich 4: Ärztliche Positionierung und Selbstzahlerleistungen
Ob apparative Diagnostik, Akupunktur, Stoßwellentherapie oder sportmedizinische Leistungsdiagnostik: Sinnvolle Selbstzahlerleistungen (IGeL) erfordern eine seriöse, transparente Aufklärung ohne aufdringlichen Verkaufscharakter.
Kurzvideos ermöglichen es Ihnen, den medizinischen Nutzen, den Ablauf und die wissenschaftliche Evidenz sachlich darzustellen. Der Patient kann sich vorab informieren und im Sprechzimmer gezielt nachfragen.
Checkliste: So starten Sie ohne Mehraufwand
Um eine eigene Video-Pipeline aufzubauen, müssen Sie weder eine Filmcrew engagieren noch Ihren Praxisalltag unterbrechen:
- Schritt 1: Bestimmen Sie die 5 häufigsten Patientenfragen an Ihrem Empfang.
- Schritt 2: Nutzen Sie eine professionelle Themenarchitektur und Skripterstellung.
- Schritt 3: Setzen Sie auf Voice-over und passgenaues B-Roll-Footage, damit Ihr Praxisbetrieb nicht stillsteht.
- Schritt 4: Achten Sie auf 100 % Konformität mit dem Heilmittelwerbegesetz (§ 9 HWG) und der Berufsordnung.
Erfahren Sie, wie wir bei webinvasiv Praxen mit Reels & Kurzvideos für Ärzte von der Skripterstellung bis zum fertigen Video begleiten.