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Was kostet Ihre offene MFA-Stelle?
Eine unbesetzte Stelle für eine Medizinische Fachangestellte (MFA) erscheint auf keiner Rechnung. Ihre Kosten verteilen sich auf Überstunden im Team, auf Leistungen, die ausfallen, und auf die Suche selbst. Der Rechner fasst sie mit Ihren eigenen Werten zu einer Zahl zusammen.
Ihre Zahlen eintragen
Voreingestellt sind nur der Stundenlohn und der Überstundenzuschlag aus dem Gehaltstarifvertrag für MFA. Alle anderen Felder sind leer, der graue Text darin ist ein Beispiel. Mit dem Knopf „Rechenbeispiel einsetzen“ sehen Sie eine vollständige, erfundene Rechnung, die Sie anschließend Feld für Feld durch Ihre Werte ersetzen können.
So rechnet der Rechner
Der Rechner betrachtet eine Woche und rechnet sie auf die ganze Dauer hoch. Ausgangspunkt sind die fehlenden Stunden, also die vertraglichen Wochenstunden der offenen Stelle. Jede dieser Stunden wird vom Team aufgefangen, kostet Termine oder Leistungen oder bleibt liegen.
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Teil A, Mehrarbeit im Team
fehlende Stunden × Anteil, den das Team auffängt × Stundenlohn × (1 + Zuschlag) × (1 + Arbeitgeberanteile)
Wer einspringt, bekommt die Stunde bezahlt, nach Tarif mit Zuschlag. Dazu kommen die Arbeitgeberanteile zur Sozialversicherung und die Umlagen.
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Teil B, Entgangener Deckungsbeitrag
fehlende Stunden × Anteil, der Termine oder Leistungen kostet × Deckungsbeitrag je MFA-Stunde
Nicht jede Stunde lässt sich auffangen. Fehlt die Kraft an der Anmeldung oder im Labor, werden weniger Termine vergeben und weniger Leistungen erbracht. Der Deckungsbeitrag ist, was diese Leistungen nach Abzug von Material einbringen. Diesen Wert kennt nur Ihre Praxis.
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Teil C, Ausgaben für die Suche
Anzeigen + Vermittlung + Stunden der Praxisleitung × Wert ihrer Stunde
Die Suche kostet Geld und Zeit. Die Stunden, die die Praxisleitung mit Anzeigen, Bewerbungen und Gesprächen verbringt, fehlen an anderer Stelle, deshalb zählen sie mit.
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Teil D, Gegenrechnung mit dem nicht gezahlten Lohn
fehlende Stunden × Stundenlohn der offenen Stelle × (1 + Arbeitgeberanteile)
Solange niemand eingestellt ist, zahlen Sie für die Stelle keinen Lohn. Der Rechner zieht diesen Betrag ab. Den Deckungsbeitrag in Teil B schätzen Sie deshalb vor dem Lohn der MFA.
Ergebnis und Vergleich
Kosten gesamt = (A + B − D) × Wochen + C
Kosten je Woche = Kosten gesamt ÷ Wochen
Budget in Wochen = Recruiting-Budget ÷ Kosten je Woche
Der Vergleich zeigt, wie vielen Wochen offener Stelle Ihr Recruiting-Budget entspricht. Verkürzt sich die Suche um mehr als diese Zeit, hat sich das Budget rechnerisch getragen. Ob eine Kampagne die Suche tatsächlich verkürzt, kann der Rechner nicht vorhersagen.
Woher die Voreinstellungen stammen
Der Stundenlohn von 17,60 € folgt aus dem Gehaltstarifvertrag für Medizinische Fachangestellte, Tabelle ab 1. Januar 2026. Für Tätigkeitsgruppe I im 1. bis 4. Berufsjahr sieht er 2.939,59 € im Monat vor, und für eine Stunde setzt er 1/167 dieses Betrags an. Der Zuschlag von 25 Prozent gilt nach § 7 für Überstunden.
Beide Werte gelten unmittelbar nur, wenn Praxis und MFA tarifgebunden sind oder der Arbeitsvertrag auf den Tarif verweist. Wer mehr zahlt, erfahrene Kräfte einsetzt oder keinen Zuschlag zahlt, trägt die eigenen Werte ein. Arbeitgeberanteile, Deckungsbeitrag und Suchkosten sind in jeder Praxis anders, deshalb gibt der Rechner dafür nichts vor.
Wie verbreitet die Suche ist, zeigt die Fachkräfteengpassanalyse 2025 der Bundesagentur für Arbeit: Medizinische Fachangestellte gehören dort zu den zehn beschäftigungsstärksten Engpassberufen auf Fachkraftebene.
Häufige Fragen
- Warum zieht der Rechner den Lohn der offenen Stelle ab?
- Solange die Stelle offen ist, fällt ihr Lohn nicht an. Ohne diese Gegenrechnung würde der Rechner die Stunden, die das Team übernimmt, voll als Kosten zählen, obwohl Sie dieselben Stunden auch der neuen Kollegin oder dem neuen Kollegen bezahlt hätten. Wer den Lohn trotzdem nicht abziehen möchte, trägt in Teil D eine Null ein.
- Wie schätze ich den Deckungsbeitrag je MFA-Stunde?
- Der Deckungsbeitrag ist, was von einem Honorar übrig bleibt, nachdem die Kosten abgezogen sind, die direkt an der Leistung hängen, etwa Material. Für die Schätzung hilft eine Frage: Welche Leistungen hat die fehlende Kraft in einer typischen Stunde möglich gemacht, und was bringen sie ein? Den Lohn der MFA ziehen Sie dabei nicht ab, das übernimmt Teil D. Die Abrechnung der letzten Quartale und Ihre Steuerberatung helfen bei der Einschätzung.
- Was passiert mit meinen Eingaben?
- Sie bleiben in Ihrem Browser. Der Rechner überträgt nichts an einen Server, speichert nichts und erfasst keine Eingabe in der Besucherstatistik. Nach dem Neuladen der Seite sind die Felder wieder im Ausgangszustand.
Die Rechenlogik ist eine Schätzung, sie ersetzt keine betriebswirtschaftliche Beratung.
Warum Praxen diese Kosten unterschätzen und wie ein vollständiges Beispiel aussieht, steht im Beitrag Was kostet eine unbesetzte MFA-Stelle? Wie ich Praxen bei der Suche nach MFA unterstütze, beschreibt die Seite MFA-Recruiting für Ihre Arztpraxis.