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webinvasiv Healthcare Communication

Healthcare-Spezialist seit 2014

Webanalyse für Arztpraxen ohne Patientendaten

Ich richte für Arztpraxen eine Messung mit sauberer Einwilligung ein, die Anrufe und Anfragen zählt und Diagnosen, Symptome und Termingründe außen vor lässt.

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konform & datensicher
datensparsam gebaut

Ich richte für Arztpraxen eine Webanalyse ein, die zwei Fragen beantwortet: Bringt die Website Anrufe und Anfragen, und woher kommen die Menschen, die sich melden? Diagnosen, Symptome und Termingründe bleiben dabei aus der Messung heraus.

Webanalyse anfragen

Warum eine Praxis anders misst

In einer Praxis gelten engere Grenzen als in einem Onlineshop. Die ärztliche Schweigepflicht umfasst schon die Tatsache, dass jemand in Behandlung ist, und ein Aufruf der Terminseite kann ein Gesundheitsdatum sein. Was das rechtlich bedeutet, habe ich im Beitrag Was darf eine Praxis auf ihrer Website messen? zusammengefasst. Hier beschreibe ich, was ich daraus für die Einrichtung ableite.

Was ich einrichte

Ein Messkonzept ohne Gesundheitsdaten

Bevor irgendetwas eingebaut wird, entsteht eine Seite Papier. Darauf steht jedes Ereignis, das gemessen werden soll, mit seinem Auslöser und seinem Zweck. Bei einer Praxis sind das meist fünf bis sieben Zeilen. Ereignisse bekommen neutrale Namen wie „anfrage_gesendet“ oder „telefon_klick“. Diagnosen, Symptome und Termingründe tauchen weder in Seitenadressen noch in Ereignisnamen noch in Zusatzangaben auf, und Formularinhalte werden nicht übertragen. Sie geben das Konzept frei, bevor ich es umsetze.

Eine Einwilligung, die vorher fragt

Der Banner fragt, bevor ein einwilligungspflichtiges Werkzeug lädt. Ablehnen ist bei mir so leicht wie Zustimmen. Ich teste das in einem frischen Browser, einmal mit und einmal ohne Zustimmung, und halte das Ergebnis schriftlich fest. Laufen Google-Anzeigen, richte ich den Einwilligungsmodus von Google so ein, dass die Entscheidung aus dem Banner dort ankommt. Das verlangt Google von Werbetreibenden, die Grundlage bleibt die Einwilligung selbst.

Eine datensparsame Statistik

Für die Statistik setze ich meist Matomo ein, ohne Cookies und mit gekürzten IP-Adressen. Ob auf einer Seite dann ganz ohne Einwilligung gemessen werden kann, hängt von der genauen Einstellung und von den übrigen Diensten auf der Website ab. Das prüfe ich und schreibe es auf. Auf Terminseiten und in Formularen läuft bei mir kein Werbe-Pixel.

Ziele, die für eine Praxis zählen

Gemessen wird, was eine Praxis wirklich interessiert: der Klick auf die Telefonnummer, die abgeschickte Anfrage, der Klick auf die Online-Terminbuchung. Liegt die Buchung bei einem externen Anbieter, messe ich den letzten Schritt, den die eigene Website sehen kann, und kennzeichne ihn als Zwischenschritt. Sucht die Praxis Personal, kommt die abgeschickte Bewerbung dazu.

Ein Monatsbericht mit wenigen Zahlen

Einmal im Monat bekommen Sie einen kurzen Bericht: Besuche, Anrufe über die Website, Anfragen, die wichtigsten Wege dorthin. Dazu ein paar Sätze, was sich verändert hat und was ich daraus empfehle. Eine Tabelle mit hundert Kennzahlen gibt es bei mir nicht, weil niemand in einer Praxis Zeit hat, sie zu lesen.

Die Frage am Empfang

Manche Menschen rufen an, ohne vorher auf der Website zu klicken, oder sie suchen nach dem Namen der Praxis. Keine Website-Statistik sieht das. Deshalb gehört eine Frage am Empfang dazu: „Wie sind Sie auf uns aufmerksam geworden?“ Eine einfache Strichliste reicht. Wie man diese Antworten mit den Zahlen aus der Website zusammenbringt, steht im Beitrag zur Auswertung einer Kampagne.

Für wen sich das lohnt

  • Praxen, die Anzeigen schalten oder planen und wissen wollen, ob daraus Anrufe werden
  • Praxen in Gründung oder mit einem neuen Standort
  • Praxen mit Selbstzahlerleistungen, die für jede Leistung eine eigene Seite haben
  • Praxen, die nicht wissen, was ihre Website heute schon misst und an wen sie Daten schickt

Wann ich abrate

Eine volle Praxis, die weder wirbt noch eine neue Leistung aufbaut, braucht keinen Monatsbericht. Dort reicht eine einmalige Bestandsaufnahme: Ich prüfe, was heute auf der Website läuft, und entferne, was niemand braucht.

Ich rate auch ab, wenn in der Praxis niemand den Bericht lesen und daraus etwas entscheiden wird. Und ich baue für Praxen kein Remarketing, also keine Messung, mit der Besucherinnen und Besucher der Terminseite später gezielt mit Werbung angesprochen werden.

So läuft es ab

  1. Bestandsaufnahme: Welche Werkzeuge laufen heute, was lädt vor der Einwilligung, wohin gehen Daten?
  2. Messkonzept: Eine Seite mit Ereignissen, Auslösern und Zwecken, die Sie freigeben.
  3. Einrichtung und Test: Umsetzung, Test im frischen Browser, schriftliche Dokumentation.
  4. Monatsbericht: Nach dem ersten Quartal prüfen wir gemeinsam, ob die Zahlen Ihre Fragen beantworten.

Was diese Leistung nicht ersetzt

Verantwortlich im Sinne des Datenschutzes bleibt die Praxis, die die Website betreibt. Ich richte ein, teste und dokumentiere. Die rechtliche Bewertung im Einzelfall gehört zu Ihrer oder Ihrem Datenschutzbeauftragten oder zu einer Anwältin oder einem Anwalt. Wirkungsversprechen gebe ich keine. Die Messung zeigt, was auf der Website passiert.

Wenn Sie wissen möchten, was Ihre Website heute misst, beginnen wir mit der Bestandsaufnahme.

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